Führung

Führung bewirkt, dass Menschen einem Ziel aus Überzeugung folgen. Sie investieren aus eigenem Antrieb Zeit und Energie, weil sie wissen, warum sie es tun.

Führung heißt aber nicht nur, Ziele vorzugeben. Es geht auch darum, diese Ziele in ein gemeinsames Wertesystem einzuordnen und sie dadurch zu sinnstiftenden und erstrebenswerten Sollzuständen zu machen.

Zur Führung gehört außerdem, die gemeinsamen Ziele und Visionen realistisch erreichbar werden zu lassen. Führung muss daher die Identifikation geeigneter Wege und Strategien bewirken.

Wenn die relevanten Interessen und Werte einer Organisation und Ihrer Mitglieder übereinstimmen und nachvollziehbare Entscheidungen getroffen werden, die Veränderungsprozesse in Richtung der gemeinsam angestrebten Ziele in Gang bringen, entsteht die Magie des kohärenten, harmonischen und effektiven Zusammenwirkens.
Das ist das Ergebnis guter Führung.

Die Einbettung in feingliedrige Organisationsstrukturen, komplexe und starre Prozesse sowie hierarchische Aufgaben- und Verantwortungsbereiche begünstigen den Rückzug des Einzelnen in seine Komfortzone und behindern Kreativität, das »über den Tellerrand schauen« und die Übernahme von Verantwortung.

Typische Merkmale solcher Situationen sind z.B. häufiges zurück-delegieren bzw. »nach oben delegieren« sowie die Neigung dazu, Ursachen von Problemen, Fehlern oder schlechten Ergebnissen jeweils in erster Linie außerhalb der eigenen Organisation bzw. des eigenen Verantwortungsbereichs zu suchen.
Eine solche »Dienst nach Vorschrift«-Einstellung vermeidet möglicherweise den einen oder anderen Konflikt, verhindert aber auch die konstruktive Auseinandersetzung mit Herausforderungen und führt dadurch unweigerlich zu schlechten Ergebnissen und damit zu weiterer Frustration. Ein oft damit einher gehendes internes Gegeneinander statt eines Miteinanders verschärft die Problematik weiter.

Der Weg aus diesem Teufelskreis gelingt nicht durch die Verschärfung von Vorgaben und Richtlinien oder akribischerer Überwachung, sondern nur durch innere Motivation der beteiligten Personen.
Diese Motivation kann nicht »angeordnet« werden. Und entgegen häufiger Annahmen kann man auch nicht nachhaltig »motivieren«. Motivation muss von innen kommen. Motivation ist innerer Antrieb als Ergebnis einer klaren Vorstellung, was auf welchem Weg erreicht werden soll und kann.
Menschen mit einem klaren Ziel vor Augen und der festen Überzeugung, dies erreichen zu wollen und zu können, werden das Ziel erreichen oder sogar übertreffen und dadurch zusätzliche Motivation und Energie für neue Herausforderungen generieren. In jedem Fall werden sie erfolgreicher sein als solche, die sich vorrangig mit dem Weg, der Ausrüstung, widrigen Rahmenbedingungen und eventuellen Versicherungen dagegen beschäftigen.

Organisation und Führung

Insbesondere moderne Organisationen, die durch virtuelle Zusammenarbeit und den Einsatz neuer Informations- und Kommunikationsmittel geprägt sind, bedürfen spezieller konzeptioneller Maßnahmen, um effektiv und effizient zu funktionieren.

Klassische Organisationsformen können aktuellen Anforderungen und Rahmenbedingungen oft nicht mehr gerecht werden. Viele Tätigkeiten lassen sich heute unabhängig von Ort und Zeit erledigen. Die Grenzen zwischen Beruf und Privatleben verschwimmen zum Teil. Klassische »command and control«-Ansätze zeigen sich unter solchen Bedingungen regelmäßig als ungeeignet, um die Leistung von kreativen und wissensbasiert arbeitenden Organisationen zu optimieren.

zmarTWay unterstützt die ganzheitliche Konzeption von geeigneten Aufbau- und Ablauforganisationen zur gemeinschaftlichen Verfolgung von Zielen zum gegenseitigen Nutzen.

Management und Führung

Definierte Prozesse, Methoden, Standards und Werkzeuge sind sinnvoll, um einen vordefinierten Weg effektiv zu verfolgen. Noch sinnvoller ist es aber, die individuellen Stärken der Beteiligten zu nutzen und zielgerichtete Interaktion zum kreativen und effizienten Umgang mit Herausforderungen zu fördern.

Um ein diesen Aspekten förderliches Umfeld zu schaffen, ist es nicht ausreichend, Strukturen, Prozesse und Systeme zu definieren. Es ist notwendig, den Beteiligten eine Vision und eine Richtung vorzugeben, diese durch persönliche Interaktion und ohne sich in Details zu verlieren verständlich zu machen und die zur erfolgreichen Umsetzung notwendige Leidenschaft zu entfachen.
Ersteres wird als Management bezeichnet, letzteres als Führung. In der Praxis werden diese beiden sich durchaus unterscheidenden Verantwortungsbereiche leider oft auf einzelne Personen vereint, die nicht für beide gleichermaßen geeignet bzw. ausgebildet sind.

Management is making people doing things right, leadership is making people doing the right things.
— Warren Bennis

Fraglos bedarf jede Organisation eines guten Managements, um Systeme, Prozesse und Ressourcen zu planen und zu kontrollieren. Das sind wichtige Aufgaben, die eine Menge Wissen und Erfahrung voraussetzen.
Noch wichtiger ist es allerdings, dass jemand für ein gutes, motiviertes und zielgerichtetes Management sorgt.

Weiterführende Informationen

Beiträge zu den Stichworten

Zu diesem Thema biete ich vorgefertigte Leistungen an.

Kommentare sind geschlossen.