Was ist zmart?

zmart = zen + smart

zmart = zen + smart

zmart = zen + smart

zmart ist ein aus den Worten »zen« und »smart« zusammengesetzter Kunstbegriff.

zen

Zen hat in diesem Zusammenhang keine religiöse Bedeutung. Im Kontext von zmarTWay ist unter Zen eine innere Einstellung und Geisteshaltung zu verstehen, die auf Grundwerten des Zen basiert.
Wenn diese Grundwerte die Ethik Ihres täglichen Handelns bestimmen und Sie anderen Menschen mit dieser inneren Einstellung begegnen, sind Sie auf einem guten Weg in Richtung Erfolg und Zufriedenheit.

Zufriedenheit resultiert in erheblichem Maße aus der Erreichung von Ergebnissen, in denen man für sich selbst und andere relevanten Sinn und Nutzen erkennt.
Solche Resultate entstehen meist nicht ungeplant und zufällig, sondern bedürfen eines zielgerichteten Vorgehens.
Zur erfolgreichen Umsetzung von Zielen, Konzepten und Vorhaben braucht es eine geeignete innere Einstellung als fruchtbaren Boden, auf dem sinnvolle Handlungen gedeihen können.

Zen ist also in diesem Kontext als Philosophie zu sehen. Als Art und Weise, Dinge zu begreifen und anzugehen. Als persönlicher Stil, der stressfreien Umgang mit der Verantwortung und den Herausforderungen des Berufs- und Privatlebens ermöglicht und dazu beiträgt, dass einem mehr Sinnvolles gelingt.

Warum scheitern so viele gute Vorsätze und ernsthafte Absichten in der Realität? Trotz redlicher Bemühungen, guter Pläne, leistungsfähiger Werkzeuge und trotz guter Bücher und Berater lassen sich viele Vorhaben nicht erfolgreich umsetzen. Warum? Wenn es an all diesen äußeren Faktoren nicht liegt, liegt es wohl an der inneren Einstellung, den Denk- und Handlungsansätzen mit denen Vorhaben angegangen werden.
Viele Menschen tendieren zur Überbetonung äußerer Aspekte. Sie erreichen große Expertise in Techniken, Methoden und Prozessen. Aber sie vernachlässigen die als Grundlage zur erfolgreichen Anwendung dieser Techniken, Methoden und Prozesse notwendige Stabilität und Perfektion der inneren Einstellung und Haltung.

Auf einige Aspekte dieser Geisteshaltung werde ich in zukünftigen Beiträgen noch näher eingehen.
Gerne können Sie hier Kommentare hinterlassen oder mir direkt mitteilen, zu welchen Aspekten weiterführende Informationen für Sie von Interesse wären.
Hier zunächst eine kurze Behandlung der wichtigsten Aspekte der zmarTWay Haltung.

Achtsamkeit

Achtsamkeit ist als spezifische Persönlichkeitseigenschaft eine besondere Form der Aufmerksamkeit. Im Unterschied zur Konzentration ist sie nicht gezielt eingeengt, sondern vielmehr weit geöffnet. Im Idealfall ist dann eine weitwinkelartige Aufmerksamkeitseinstellung erreichbar, die in einer umfassenden, klaren und hellwachen Offenheit für die gesamte Fülle der Wahrnehmung besteht.
Achtsamkeit ist ein andauernder Zustand hellwacher Geistesgegenwärtigkeit oder Präsenz zur absichtsvollen und bewussten Wahrnehmung von Vorgängen und Erfahrungen.

Achtsamkeit bezieht sich immer auf den gegenwärtigen Moment. Nur wer den aktuellen Augenblick bewusst erlebt und nicht in Gedanken in die Zukunft hetzt oder in der Vergangenheit verweilt kann den besonderen Wahrnehmungs- und Bewusstseins­zustand der Achtsamkeit erreichen.
Diese bewusste Beobachtung umfasst nicht nur die fünf Sinne zur Wahrnehmung der Außenwelt, sondern auch die Wahrnehmung von Gefühlen, Gedanken und inneren Bildern.

Achtsamkeit führt zu hilfreichen Einsichten und nach und nach zu einem erhebenden Gefühl der Wissensklarheit. Sie vermittelt uns Verständnis für menschliche Reaktions-, Denk- und Verhaltensmuster und lässt uns auch eigene Automatismen erkennen. Diese Erkenntnisse ermöglichen uns, unsere Ziele effektiver zu verfolgen und insbesondere den Weg dort hin effizienter zu gestalten.

Praktizieren Sie Achtsamkeit. Diese Übung wacher Wahrnehmung wird Ihnen eine erfüllende Klarheit des Geistes bescheren.
Das ist ja nichts Neues. Man sollte nichts einfach tun, ohne dessen Wirkung auf sich selbst und auf andere genau zu beobachten. Nur so kann man erkennen, ob man auf dem richtigen Weg unterwegs ist.

Gelassenheit

In Gelassenheit steckt das Wort »lassen«. Wenn man gelassen ist, lässt man die Dinge sein, wie sie sind. Man versucht nicht, mit Kraft und Energie den Lauf der Dinge zu verändern, sondern man nimmt die Haltung eines vorurteilsfreien Beobachters ein, der zwar bewusst aber wertneutral wahrnimmt und nicht in des Fluss des Geschehens eingreift.

Gelassene Menschen sind aber nicht etwa gleichgültig oder teilnahmslos, sondern nehmen ihre Umgebung und sich selbst lebendig und wach wahr.
Sie schöpfen Kraft und Energie aus ihrer inneren Ruhe. Auf scheinbare Fehler, Ungerechtigkeiten und Absurditäten reagieren sie nicht mit sinnloser Wut oder Entrüstung, Sie können das Leben annehmen und andere mit Würde behandeln.
Mit einem Gefühl wacher Entspanntheit und der bewussten Entscheidung, den Dingen ihren natürlichen Lauf zu lassen, können Ihre Gedanken frei fließen, Kreativität kommt in Bewegung und Lösungen können sich natürlich entwickeln.

Praktizieren Sie Gelassenheit. Das wirkt sich auch sehr positiv auf das Zusammenleben und Arbeiten mit anderen aus.

Kontemplation

Kontemplation bedeutet, sein Denkvermögen zu benutzen, um Erkenntnisse zu produzieren.

Nicht immer liegt der nächste sinnvolle Schritt gleich auf der Hand. Manchmal erscheint es uns, als gäbe es keine sinnvolle Aktion in Richtung eines angestrebten Ziels. Manchmal tun wir uns schwer, aus verschiedenen Optionen eine auszuwählen.
Manchmal überkommen uns Zweifel, ob der Weg, auf dem wir uns befinden der richtige ist.
Dann sollten wir uns auf den Weg der inneren Einkehr begeben. Idealerweise zieht man sich dazu von allen störenden und unterbrechenden Einflüssen zurück und nimmt eine von Ruhe und sanfter Aufmerksamkeit bestimmte Haltung ein. Sobald ein Zustand mentaler Entspannung erreicht und der Gedankenstrom zur Ruhe gekommen ist, können wir beginnen, im inneren Selbstgespräch offene Fragen zu erörtern.

Ich beginne meist mit der Betrachtung meiner aktuellen Handlungen und reflektiere die Erkenntnis, dass man macht, was man tut.
Ich mache mir klar, dass meine Gedanken und Handlungen in Ihrer Gesamtheit letztendlich zu einem bestimmten und bis zu einem gewissen Grad vorhersagbaren Ergebnis führen. Wenn das nicht das Ergebnis ist, das ich erzeugen möchte, muss ich meine Gedanken und Handlungen entsprechend anpassen.

Menschen haben die einzigartigen Fähigkeiten zu assoziieren, Erfahrungen zu übertragen und Wirkungen zu antizipieren. Wir können aktuelle Informationen und bekanntes Wissen zu neuen Problemlösungen verknüpfen und vorausplanen. Diese einzigartigen kognitiven Fähigkeiten können wir uns zu Nutze machen, um Probleme und Hindernisse zu analysieren und durch sinnvolle Verknüpfung von Informationen, Erfahrungen und Wissen geeignete Lösungsstrategien entwickeln.

Praktizieren Sie Kontemplation. Das hilft bei hilft bei innerer Unruhe, weitet den Horizont persönlicher Einsichtsfähigkeit und schenkt Klarheit in Entscheidungsprozessen.

Vereinfachung – weniger ist mehr

Die Dinge, mit denen wir uns in unserem Privat- und Berufsleben heutzutage beschäftigen, sind oft recht komplex und manchmal kompliziert. Manchmal lässt sich hinter der ganzen Komplexität der eigentliche Sinn und Zweck eines Gegenstands, eines Vorgangs oder einer Handlung kaum noch erkennen.

Der Schlüssel zum Verständnis solcher komplexen Dinge ist Reduktion. Um den Kern einer Sache zu sehen und zu verstehen muss man alles entfernen, was nicht unmittelbar zum eigentlichen Sinn und Zweck beiträgt.

Die Kunst der Vereinfachung besteht darin, komplexe Dinge einfach darzustellen. Dies geschieht durch Reduktion auf das wirklich Wesentliche und durch Weglassen von nicht zwingend notwendigen Teilen, ohne die der eigentliche Sinn nicht verloren geht oder verfälscht wird.
Bestimmt haben Sie schon Kunstwerke gesehen, bei denen es dem Künstler gelungen ist, z.B. mit wenigen Strichen einen Gegenstand so zu skizzieren, dass er sofort erkannt wird. Ich kenne z.B. eine Zeichnung von Picasso, bei der er mit einem Strich ohne abzusetzen einen auf Anhieb erkennbaren Dackel dargestellt hat. Trotzdem er z.B. auf Augen, mindestens ein Bein und Details wie z.B eine Fellstruktur verzichtet hat, ist eindeutig nicht nur irgendein Hund, sondern ein Dackel an seinen charakteristischen Eigenschaften zu erkennen. Das ist die Kunst, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und für den gewünschten Zweck Überflüssiges wegzulassen.

Einfachheit kommt aber leider nicht von alleine. Es Bedarf dazu konsequenter Entscheidungen für – vor allem aber auch gegen – bestimmte Dinge.

Praktizieren Sie Vereinfachung. Reduzieren Sie Dinge, Vorgänge und Zusammenhänge auf einen oder ganz wenige Aspekte, die rechtfertigen, warum sie da sind. Lassen Sie alles weg, was den Blick auf diese Essenz verstellen oder ablenken könnte.

Fokus – Konzentration auf das Wesentliche

Ähnliches wie für die anzustrebende Einfachheit von Dingen gilt auch für unser Denken und Handeln.

Um Erfüllung und Zufriedenheit aus Ihren Handlungen zu erfahren, muss Ihnen bewusst sein, wohin Ihr Denken und Handeln führt. Aus der möglichen Fülle Ihrer Überlegungen und Aktionen müssen Sie diejenigen erkennen, die Ihnen wirklich nutzen und Sie wirklich voranbringen. Auf alle übrigen können Sie verzichten.

Um sinnvoll entscheiden zu können, was Sie tun und was Sie weglassen wollen, müssen Sie eine klare Vorstellung davon haben, welches Ziel Sie verfolgen. Nur wenn Ihnen bewusst ist, mit welchem Ziel oder mit welchem Auftrag Sie unterwegs sind, können Sie von Fall zu Fall entscheiden, was Sie auf dem Weg dahin weiter bringt oder eher davon abbringt.

Planloser Aktionismus eröffnet nicht etwa zusätzliche Möglichkeiten, sondern verbraucht sinnlos Energie, reduziert Ihr Leistungspotential und schränkt Sie damit unnötig ein.
Aus bedachten und zielgerichteten Handlungen entstehen Erfolge und damit neue Motivation und zusätzliche Energie.

Fokus kommt allerdings nicht von selbst. Zur erfolgreichen Konzentration auf das Wesentliche braucht es innere Stärke und Konsequenz. Sie müssen in der Lage sein, Grenzen zu setzen und »Nein« zu sagen. Vermeiden Sie aktiv Ablenkungen, Abschweifungen und alle Gedanken und Handlungen, die Sie vom Wesentlichen abhalten. Und betrachten Sie dieses Neinsagen und die Konzentration auf das Wesentliche als Versprechen Ihnen selbst gegenüber, Ihre Mission nicht aus den Augen zu verlieren.

Leben und arbeiten Sie fokussiert. Räumen Sie präventiv alles aus dem Weg, was Sie nicht wirklich brauchen und was Sie ablenken könnte. Räumen Sie z.B. Ihre Wohnung oder Ihren Schreibtisch auf, schließen Sie alle Programme, die Sie nicht für Ihre aktuelle Aufgabe benötigen und lassen Sie sich nicht von unwesentlichen Dingen unterbrechen oder ablenken.
Stecken Sie Ihre ganze Kraft und Energie in Ihre aktuelle Aufgabe. Halten Sie nichts davon für parallele Aktivitäten zurück. Konzentrieren Sie sich beim Denken und Handeln jeweils nur auf eine Sache zu einer Zeit.
Gehen Sie jede Aufgabe bewusst und bedacht an und bearbeiten Sie sie möglichst vollständig ohne sie durch andere Aufgaben zu unterbrechen.
Die Multitasking-Fähigkeit von Menschen ist ein Mythos, den ich in einem separaten Beitrag noch ausführlicher behandle.

Seien Sie sich zu jeder Zeit über das Ziel und den roten Faden Ihrer Handlungen bewusst.
Falls Sie nicht genau wissen, warum Sie etwas tun, lassen Sie es sein und widmen Sie sich einer Sache, die Sie auf Ihrem angestrebten Weg effektiv weiter bringt.

Reduktion und Konzentration auf das Wesentliche bringt Klarheit und lässt Sie Ihr Ziel und den Weg dahin nicht aus den Augen verlieren.
Auch in unserem Denken und Handeln sollten wir auf alles verzichten, was wir nicht unbedingt brauchen. Der Mensch verliert einfach zu schnell den Überblick, wenn Dinge nicht einfach und übersichtlich sind.

Sorgfalt

Wenn klar ist, was sinnvollerweise zu tun ist, kommt es darauf an, wie es getan wird. Das Richtige zu tun ist ein erster und wichtiger Schritt auf dem Weg, ein angestrebtes Ergebnis zu erreichen. Um wirklich am Ziel anzukommen, ist es aber genauso wichtig, es richtig zu machen.

Um etwas richtig zu machen bedarf es einer gewissen Sorgfalt. Neben dem notwendigen Fachwissen sind auch Geduld und Beharrlichkeit sowie Ordnung und Disziplin wichtige Kriterien für das Gelingen eines Vorhabens.
Im Umkehrschluss folgt, dass der Verzicht auf Fachwissen, Geduld, Beharrlichkeit, Ordnung oder Disziplin die Qualität eines angestrebten Ergebnisses fahrlässig gefährdet.

Üben Sie Sorgfalt. Bei jeder Ihrer Handlungen.
Bevorzugen Sie die sorgfältige Erledigung weniger aber wesentlicher Dinge vor der unsorgfältigen Erledigung vieler Dinge.

Wertschätzung

Höflichkeit und Etikette sollten nicht als oberflächliche Muster oder Floskeln betrachtet werden. Menschen sollten immer mit einem aufrichtigen Gefühl der Achtung und mit gebührendem Respekt behandelt werden.
Jedem gebührt jedem das Recht, mit Wohlwollen, Zugewandtheit, Interesse, Aufmerksamkeit und Freundlichkeit behandelt zu werden – und zwar unabhängig von seinen aktuellen Taten und Leistungen.

Erfahrungsgemäß besteht eine interessante Korrelation zwischen Wertschätzung und Selbstwert. Menschen, die anderen gegenüber eine wertschätzende Haltung üben, haben zum einen oft ein positives Selbstwertgefühl und werden zum anderen oft auch durch andere wertgeschätzt. Empfangene und gegebene Wertschätzung vergrößern ganz offensichtlich das Selbstwertgefühl sowohl beim Empfänger als auch beim Gebenden.
Sowohl wertgeschätzte als auch wertschätzende Personen sind erfahrungsgemäß – insbesondere in Kombination mit einem offenen Wesen und einer gewissen Kontaktfreudigkeit – überdurchschnittlich beliebt.

Aufrichtigkeit

Aufrichtigkeit ist ein wichtiges Merkmal persönlicher Integrität. Aufrichtig sein bedeutet, sich nicht zu verstellen, sondern in Übereinstimmung mit seinen persönlichen Überzeugungen und Wertvorstellungen zu handeln.
Keine strategische oder taktische Erwägung rechtfertigt Unaufrichtigkeit. Unaufrichtigkeit ist als elementare Persönlichkeits-Schwäche zu betrachten.
Eine Person, die ihr Verhalten nicht nach den eigenen Werten und Prinzipien richtet, sondern sich von Drohungen und/oder Verlockungen leiten lässt, kann langfristig kein Vertrauen und keine Wertschätzung anderer genießen.

Machen Sie Aufrichtigkeit zum integralen Bestandteil Ihres persönlichen Stils. Es wird sich positiv auf Ihr soziales Umfeld, Ihren Erfolg und Ihre innere Zufriedenheit auswirken und damit Ihre Lebensqualität verbessern.

smart

smart [adj., engl.]:
gewandt, geschickt, intelligent, gewieft, elegant

characterized by sharp quick thought; bright;
amusingly clever; witty; (a smart quip; a lively, smart conversation);
energetic or quick in movement; (a smart pace);
fashionable; elegant; (a smart suit; a smart restaurant);
accomplished; talented; (a smart ball player)

Der Wortbestandteil »smart« soll die Art und Weise charakterisieren, wie wir unsere Aufgaben bewältigen und unsere Ziele verfolgen.

Scheuen Sie sich nicht vor harter Arbeit. Aber seien Sie sich darüber im Klaren, das harte Arbeit alleine nicht ausreicht. Statt noch mehr und noch härter zu arbeiten ist es meist sinnvoller, mehr Energie in die smarte und dadurch effektivere und effizientere Erledigung von Aufgaben zu stecken.

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